
n the sea again, oder: Die Black Fleet auf den Fantasy Days auf Burg Satzvey
(6.-8.6. 2008)
Die Vorbereitungen für unser Lager auf den Fantasy Days waren Tage vorher bereits auf Hochtouren gelaufen, da sich die Möglichkeit relativ kurzfristig geboten hatte und noch dementsprechend viel vorab zu erledigen war.
Schwer beladen lief also das schwarze Schiff (in diesem Fall ein schwarzer Kombi) der Black Fleet am Freitag auf dem Gelände der Burg Satzvey ein, an Bord zwei Fünftel der Mannschaft.
Die Navy-gation zur Burg hatte sich im Vorfeld als etwas tricky erwiesen, wir stellten aber bald fest, dass alles gut ausgeschildert und doch recht gut organisiert war – immerhin wusste man am Eingang von uns und konnte so das Schiff gleich durch die Schleuse und hin zum vorgesehenen Ankerplatz lotsen.
Der lag dann auf einer großen Wiese hinter der Burg, etwas abgetrennt von den Verkaufsständen durch eine Lichtung, wo sich die ganzen Lager befanden. Und wie es kommen musste: Kaum waren die ersten Geschützpforten geöffnet und ein Teil der Ladung gelöscht, taten die von uns schon bei der Fahrt skeptisch beäugten schwarzen Wolken ihr Übriges. In strömendem Regen begannen wir also, mit Hilfe eines weiteren Fünftels der Mannschaft plus eines im Schlepptau dieses Fünftels befindlichen Hilfsmatrosen, unser Lager zu errichten.
Endlich war der Unterstand soweit komplett, dass man sich auch ins Trockene flüchten konnte, was allerdings angesichts der vom Meerwasser durchweichten Klamotten nicht mehr viel Unterschied gemacht hat. Kaum waren wir fertig, verzog sich natürlich auch das Unwetter.
Den Rest des Tages verbrachten wir mit der stilgerechten Dekoration des Lagers und der Tatsache, dass wir die Wiedervereinigung der Mannschaft zu feiern hatten (Rum!), außerdem stand abends noch eine Geburstagsfeier an (mehr Rum!!).
Für die Nacht wurden die Schätze wieder sicher an Bord verstaut und durch zwei wackere Wachen…äh, bewacht.
Am nächsten Morgen ging es glücklicherweise erst gegen Mittag los, so dass noch genügend Zeit blieb, klar Schiff zu machen und unser Lager mit liebevoller Dekoration auszustatten. Auch unsere Nachbarn von der Schmiede erwiesen sich als recht unterhaltsame Zeitgenossen.
Das Piratenlager wurde zur Anlaufstelle für allerhand Landratten, man munkelt dass stellenweise sogar ein Commodore der Royal Navy dort gesichtet wurde!
Mehr als einmal blieb das Lager unter der fürsorglichen Obhut von Giselle aus Tortuga zurück, die unser geplündertes Hab und Gut mit Leib und Leben bewacht hat ~ für diesen Einsatz noch einmal ein dreifaches “Yo ho!”.
Ansonsten war die Mannschaft gut damit beschäftigt, Handzettel unter die Leute zu bringen mit denen erprobte (und weniger erprobte aber dafür umso abenteuerlustigere) Seeleute für kommende Kaperfahrten (von vielen auch immer als “Con” bezeichnet – Landrattenjargon!) angeheuert werden sollten. Die ganze Sache stieß auf großes Interesse, so dass wir mal gespannt sein können, wieviele von diesen schleimigen Bilgeratten sich dann letztens auch auf das große Abenteuer wagen werden, har har!
Am Abend des Tags des Herrn schließlich ging es hoch her, hatte doch unser köstliches, über dem Boucan offen zubereitetes und mit köstlichen Gewürzen (erst kurz vorher einem fetten Ostindienfahrer abgenommen!) versehenes Rauchfleisch allerhand Gesindel von nah und fern angezogen, das es sich nun rund ums Feuer gemütlich machte und in Geschichten von alten Zeiten schwelgte. Sogar Tia Dalma und *Captain* Jack Sparrow höchstselbst gaben sich die Ehre. Letzterer sogar in mehrfacher Inkarnation...
Viel zu schnell waren leider die beiden Tage vorbei und wir mussten das Lager schon wieder abbrechen und zurück an Bord. Wir würden uns jedoch freuen, einige von euch nächstes Jahr wiederzusehen wenn es heißt:
Die Black Fleet lädt ein zur Pirates-Con!
Auf bald, und bis dahin immer Wind in den Segeln und eine handbreit Wasser unter dem Kiel. Arrrr!
- die Black Fleet
Mehr Impressionen von den Fantasy Days auf Burg Satzvey
Mehr Bilder gibts bald....